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Nach dem EU-Kartellbeschluss vom vergangenen Jahr hat Google ein Programm für Preisvergleichsseiten wie Kelkoo entwickelt, das seit September 2017 auf der allgemeinen Suchergebnisseite erscheint. Ziel dieser Initiative ist es, den Wettbewerb in den Shopping-Werbeflächen von Google zu erhöhen, sodass die Nutzer Werbung nicht nur als “von Google” wahrnehmen.

Google hat bestätigt, dass sie Werbetreibenden, die das neue Comparison-Shopping-Format nutzen, günstigere CPCs anbieten. Es wird erwartet, dass Werbetreibende eine Senkung von 15 bis 20 % der CPCs bei gleicher Position in den Shopping-Ergebnissen erhalten. Um Werbetreibende zu animieren bietet Google außerdem alle 30 Tage ein Guthaben für Anzeigen im Wert von bis zu 32.000 Euro an, das auf einer monatlichen Ausgabenübereinstimmung des Werbetreibenden basiert, wenn das neue Anzeigenformat genutzt wird.

Google wird von der EU-Kommission deutlich unter Druck gesetzt, den Anteil an Impressionen alternativer Preisvergleichseiten in den allgemeinen Suchergebnissen zu verbessern. Diese Initiative dürfte für Werbetreibende sehr attraktiv sein, da sie ausnahmsweise einmal eine potenzielle Senkung ihrer Medienkosten bei Google sehen können. Eine wachsende Zahl von Einzelhändlern in der EU wird nun auf diese lukrative Gelegenheit aufmerksam, darunter auch Sainsburys Argos in Großbritannien.